Heldra/Altenburschla/Großburschla, 14. April 2026.
Eine gemeinsame, länderübergreifende Übung der Feuerwehren aus Heldra, Altenburschla und Großburschla fand am 14. April an einem ganz besonderen Ort statt: dem Heldrastein. Das anspruchsvolle Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor realitätsnahe Herausforderungen und förderte zugleich die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg.
Angenommen wurde ein Brand auf dem Turm des Heldrasteins, bei dem sich noch zwei vermisste Personen im Gebäude befanden. Ziel der Übung war es, die Personen unter erschwerten Bedingungen zu lokalisieren und zu retten sowie die Brandbekämpfung im Inneren des Turms durchzuführen.
Das Übungsgelände wurde dankenswerterweise von der Interessengemeinschaft Heldrastein zur Verfügung gestellt. Schnell zeigte sich, dass das Objekt besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte stellt: Die steile und enge Treppenanlage des Turms erschwerte die Rettungsmaßnahmen erheblich. Insbesondere unter schwerem Atemschutz waren die Kameradinnen und Kameraden körperlich stark gefordert, da sowohl der Aufstieg als auch die Rettung der Vermissten höchste Konzentration und Ausdauer verlangten.
Im Anschluss an die Übung erfolgte eine gemeinsame Auswertung, bei der wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsätze und Übungen gewonnen wurden. Den kameradschaftlichen Ausklang bildete ein gemeinsames Getränk, das ebenfalls von der Interessengemeinschaft Heldrastein bereitgestellt wurde.
Die beiden Wehrführer Tommy Feige und Elias Steube sprachen allen Beteiligten ihren herzlichen Dank für die engagierte Teilnahme und die reibungslose Zusammenarbeit aus. Diesem Dank schlossen sich auch die Bürgermeister der Stadt Treffurt, Michael Reinz, sowie der Stadt Wanfried, Thilo Vogt, an. Sie würdigten die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden und betonten die Bedeutung solcher gemeinsamen Übungen für eine weiterhin enge und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.